zeichnen gegen Corona-depri

Wie Zeichnen hilft depressive Stimungen aufzuhalten und gegenzusteuern

In diesem Artikel nenne ich dir 5 Gründe, warum du gleich loslegen solltest dich zeichnerisch oder künstlerisch zu betätigen. Wieso es dir hilft, dich zu zentrieren, deine gute Laune wieder herzustellen und einfach Spaß bekommst am Leben und am Zeichnen z.B..

Sage nie,nie, denn du hast eh nicht die Kontrolle!

In dieser zweiten Welle des Coronavirus, erlebe ich die Menschen mehr gefrustet, müde: Tendenz deprimiert.  Das hat natürlich auch etwas mit der Jahreszeit zu tun, wir sind weniger draußen, haben weniger Sonnenlicht und sitzen wieder viel vor dem Computer. Die Dinge, die im Winter Spaß machen, können wir nicht tun: wie mit Freundinnen sich zu einem Kaffe oder Tee treffen, ins Kino gehen, ein Ausstellung besuchen oder einfach über den Weihnachtsmarkt schlendern und einen Grog trinken.

Die gute Nachricht ist, du kannst trotzdem was tun gegen den Frust.  Besser, du kannst die freie Zeit nutzen, etwas für dich zu tun. Etwas, was dir Spaß macht, dich auf neue Gedanken bringt und du auch in Zukunft betreiben kannst. Außerdem kannst du diese Zeit nutzen, um dir bewußt zu machen, dass wir eigentlich sowieso nicht wirklich Kontrolle über unser Leben haben. Wir suchen das und hoffen sie immer wieder herzustellen, aber in Wirklichkeit ist sie nur sehr bedingt.

Ich wollte z.B. nie nach Italien, sowieso nicht ins Ausland ziehen und wenn schon dann USA oder UK, nie auf dem Land leben und nie Lehrerin werden, nie finanziell abhängig von einem Mann sein. Du siehst ich war sehr erfolgreich alle „Nies“ genau umzusetzen. Ich lebe auf dem Land in Italien und habe 7 Jahre an einer amerikanischen Highschool unterrichtet und war hier in Italien längere Zeit finanziell abhängig von meinem Partner.

Zeichnen oder Kunst machen hilft in ganz vielen Fällen, dich auf eine neue Spur zu bringen und dein Leben zu bereichern. Auch hier lernst du das Kontrolle nicht alles ist, ganz im Gegenteil:

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1.Du konzentrierst dich nur auf eine Sache

Zeichnen oder auch irgendeine andere künstlerische Betätigung erfordert deine ganze Konzentration. Denn alles andere wird nebensächlich, was dich ziemlich schnell in eine andere Stimmung bringt. Auch wenn du normalerweise Probleme hast, dich zu konzentrieren oder deine Aufmerksamkeitsspanne ziemlich klein ist, dann kann das Zeichnen dir helfen besser zu werden.

Wir sind oft nicht mehr gewohnt uns länger als 5 bis 10 Minuten nur mit einer Sache zu befassen. Wenn du aber wirklich ins Zeichnen einsteigst, merkst du das ganz schnell eine Stunde vergangen ist. Ohne dass es dir aufgefallen wäre.

Wenn du am Anfang Schwierigkeiten hast, dich länger am Stück zu konzentrieren, dann mach in dem Moment Pause, wo du merkst, dass du abdriftest mit deiner Konzentration. Das merkst du, wenn du plötzlich intensiv an was anderes denkst und nicht mehr bei der Sache bist. Das beste ist dann, wirklich aufzuhören mit dem, was du gerade machst und aufzustehen, dich zu recken und strecken und dann wieder weiter machen.

Dein Körper zeigt dir da sehr gut den Weg. So lernst du langsam dich länger zu konzentrieren, denn dein Körper lernt, dass du seine Signale achtest und braucht keine indirekten Methoden mehr anwenden.  Außerdem wirst du automatisch in den Sog des Weiterzeichnen kommen, weil es dir einfach Spaß macht.

2. Du lernst Entscheidungen zu treffen

Du lernst dich zu entscheiden, denn es geht schon los bei der Auswahl:  was will ich tun?Welches Motiv? Welches Material? Wie setzte ich mein Motiv ins Bild?Viele dieser Entscheidungen trifft nicht mal sehr bewußt und trotzdem haben sie einen großen Effekt.

Entscheidungen zu treffen machen dich selbstbewußter und stimulieren dich. Denn mit jeder Entscheidung gehst du einen Schritt weiter und läßt was hinterher. Oft lähmen wir uns, indem wir keine Entscheidung treffen und alles offenhalten wollen. Das funktioniert aber nicht, den keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung, nämlich nichts zu tun  und dem Neuen keinen Raum zu geben.

( so einen Himmel kannst du nicht planen)

zeichnen lernen

3. Du gehst Risiken ein

Mit jeder Entscheidung gehst du auch kleines Risiko ein. Du weißt ja nicht, was rauskommt. Also was immer du tust, kann daneben gehen. Aber du tust es trotzdem. Das übst du beim Zeichen zigtausend mal. Diese Frische, einfach zu ignorieren, was alles daneben gehen könnte, hilft dir anzufangen und weiter zu machen.  Das gibt dir aber auch Energie und kann dir in anderen Lebenslagen helfen.Wie z.B. in unserer jetzigen Situation. Es gibt zur Zeit ziemlich viel Komponenten, die wir nicht beeinflussen können.  Es kann so schnell ein Gefühl entstehen, dass du ausgeliefert bist. In Wirklichkeit haben wir immer noch viele andere Möglichkeiten unser Leben in die Hand zu nehmen und es zu gestalten. Diese Erkenntnis hilft ungemein gegen eine Art Angststarre. Wenn wir beginnen mit unserem Bild, nehmen wir bewußt in Kauf, dass wir vielleicht keine gute Zeichnung machen und es sofort in den Papierkorb wandert.

„Während der ersten Periode des menschlichen Lebens besteht die Hauptgefahr darin, kein Risiko auf sich zu nehmen.“ (Sören Kierkegaard)

Das macht aber nichts, denn wir tun es trotzdem und sind um eine Erfahrung reicher. Das genau bedeutet Risiken einzugehen. Beim Zeichnen ist das Risiko relativ klein , im Leben sind die Risiken manchmal größer. Manchmal erscheinen sie nur groß und sind in Wirklichkeit gar nicht so riesig. Deshalb übt das Zeichnen immer wieder Entscheidungen zu treffen, mit dem du ein Risiko eingehst.

4. Du gehst vom Konsumentenmodus in den Produzentenmodus

Gerade zur Zeit sind viele Menschen ständig am Computer oder Fernseher. Sie wollen auch die neusten Nachrichten verstehen, die neusten Veränderungen, Analysen lesen, verstehen, was eigentlich los ist. Das heißt aber, du bist die ganze Zeit im Konsumentenmodus. Du bekommst viel Input, aber du selbst bist passiv.

Das erhöht das Gefühl, dass du keine Kontrolle über dein Leben hast, sondern ein Spielball der Kräfte bist, was sehr deprimierend ist. Wenn du dich künstlerisch betätigst, gehst du in den Produzentenmodus. Das bedeutet du tust was, du nimmst dein Leben wieder in die Hand zumindest in einem Bereich. Du kreierst etwas und bringst etwas Neues in die Welt. Genau das ist es, was so ungeheuer befriedigend ist.

Du hast anschließend etwas, was du dir an die Wand hängen kannst, anderen zeigen oder was auch immer.  Das führt auch dazu, dass du Lust auf mehr hast. Im Produzentenmodus benutzen wir andere Seiten unseres Gehirns und auch unseres Seins. Wir denken nach, aber wir folgen auch unserer Intuition. Wir wechseln ständig von der einen Gehirnhälfte in die andere, weil wir mit sehr unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert sind.

Das hilft so ungemein aus der schlechten Laune oder gar deprimierten Stimmung zu kommen. Denn wenn wir im Konsumentenmodus sind, sind wir nur im Verstand, meistens jedenfalls, es sei denn das, was wir konsumieren inspiriert uns ganz wahnsinnig. Ich geh mal davon aus, dass das nicht bei Nachrichten über Corona der Fall ist. Wir werden passiv und es ist sehr leicht in eine deprimierte Stimmung abzutauchen.

Das ist auch der Grund, weil es so viel Spaß macht, was selber zu tun, sei zu zeichnen, zu malen, was mit den Händen zu machen.

5. Du lernst mit deinem inneren Kritiker umzugehen.

Das ist vielleicht die schwierigste Übung beim künstlerischen Tun. Denn oft bemerken wir es noch  nicht einmal, wenn der innere Kritiker wieder laut wird. Manchmal kommt er in leisen Schritten bevor wir überhaupt loslegen. „Ich habe jetzt keine Zeit! Ich kann das ja gar nicht! Vielleicht wird es nicht gut genug! Das kann ich ja niemandem zeigen!“

Die meisten von uns haben, was unsere künstlerische Betätigung angeht, irgendwelche kleineren und größeren Niederlagen erlebt, die uns dann später davon abhalten überhaupt etwas zu machen.  Die wenigsten von uns sind wirklich gut angeleitet worden und haben ein gesundes Selbstbewusstsein aufgebaut. Deshalb ist es ganz einfach, dass der innerer Kritiker sich da heimlich oder weniger heimlich einschleicht. Am besten kannst du damit umgehen, wenn du dir bewußt machst, dass er da ist.

Du mußt deinem inneren Kritiker Aug’ in Aug’ begegnen. Denn dann kannst du ihn überzeugen, dass er sich zurückzieht.

Je mehr du dir im Klaren bist, wann und wo er auftaucht, desto eher kannst du gegensteuern. Das erste ist, das was du machst, ist gut und richtig. Schätze dich wert, weil du einfach angefangen bist. Das soll nicht heißen, dass alles wunderschön ist, was du machst und dir total gut gefällt. Dann wäre Lernen nicht möglich und unnötig. Aber wenn dir was nicht gefällt, macht das nichts. Du machst einfach weiter und dann kommt schon was raus, was dir gefällt. 

Also du brauchst keine Angst zu haben, was zu machen, was nicht gut genug ist. Alles ist ein Schritt in die richtige Richtung und wenn nicht, war es ein schöner Umweg! Auch nicht alle Werke von Picasso sind vorzeigbar oder wirklich gelungen. Manchmal findet man etwas auf dem Markt was Picasso einfach vergessen hat wegzuschmeißen!

Ich hoffe diese 5 Punkte haben dir geholfen und dich überzeugt anzufangen, weiterzumachen und gleich loszulegen. Raus aus der Corona- Depri rein ins künstlerische Schaffen.

Wenn du da gleich loslegen willst, melde dich an zu dem Webinar am Mittwoch den 25. November um 19.00 Uhr. Wenn der Termin schon vorbei ist, schreibe dich ein in meinen Newsletter und du bekommst dann einen Leitfaden für deine Schritte in deine Kreativität und erfährst auch alles zu meinen kostenlosen Angeboten sowie zu meinen Kursen.