zeichnen macht gute Laune

 Geht es dir so wie mir?

Ich bin im Moment super beschäftigt mit allem Möglichem aber am wenigsten mit meiner Kunst. Das ist dir wahrscheinlich auch sehr vertraut. Eigentlich solltest du jeden Tag 15 Minuten zeichnen, 20 Minuten meditieren und dann noch 30 Minuten deine Gymnastik machen, deine Morgenseiten schreiben, dein Journal schreiben und was weiß ich noch alles.

So wären schon 1 bis 2 Stunden vergangen, die du aber nicht hast für diese regelmäßigen Tätigkeiten, die doch so gut für dich sind. Fazit: wir machen gar nichts von allem.

Was Zeichnen alles bewirken kann:

Ich zeige dir in dem Artikel, wie du es besser machen kannst und zwar mit dem regelmäßigen Zeichnen. Denn dadurch schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Du änderst Gewohnheiten, kommst in die Entspannung und hast gute Laune.

Die Schwierigkeiten eine neue Gewohnheit zu etablieren!

Es ist in der Tat nicht so einfach eine neue Routine zu entwickeln. Deshalb gibst du wahrscheinlich auch immer wieder relativ schnell auf, wenn du einen neuen Vorsatz hast. Du hältst es 5 -10 Tage durch (meine Durchhaltezeit sind ca. 3 Tage) und das war es. Du läufst wieder in dem alten Tritt und hast dazu noch ein schlechte Gewissen.

Ich möchte dir hier zeigen, wie du da rauskommst. Und eine Gewohnheit beibehältst z.B. das Zeichnen und was das im Weiteren bedeutet.

Wie kannst du eine neue Gewohnheit einführen?

Es heißt man braucht mindestens 21 Tage aber besser noch 66 Tage, um eine neue Gewohnheit wirklich zu etablieren, damit sie von selbst passiert. Der Vorteil von Gewohnheiten ist, dass wir uns nicht mehr anstrengen müssen, sie zu tun, sondern wir machen es ganz selbstverständlich.

Es ist keine extra Willenskraft sprich Energie erforderlich. Die Energie benutzen wir nur für das eigentliche Tun. Das gilt für alle Gewohnheiten, die wir einführen wollen.

Die Nummer 1

Zuerst suchst du dir eine Sache raus, mit der du dich über einen längeren Zeitpunkt beschäftigen möchtest. Z. B. das Zeichnen. Alles andere lässt du erstmal bleiben. Das schlimmste ist die Überforderung, die hindert uns nämlich überhaupt etwas zu tun. Also es gilt die Nummer 1.

Du hast dir z. B.vorgenommen, du möchtest viermal in der Woche zeichnen.

Prüfe die Praktikabilität deiner neuen Gewohnheit, dem Zeichnen

Wenn du dir was vornimmst, prüfe, ob es einigermaßen realistisch ist. Wenn du an mehreren Tagen in der Woche unterwegs bist und praktisch gar keine Zeit für dich an diesen Tagen hast, ist es wahrscheinlich nicht sehr realistisch, dass du es einhalten kannst. Also nimm es dir nur für die Tage vor, wo du es auch machen kannst. Das nennt man Stressreduzierung. Es geht ja um dein Vergnügen. Das Zeichnen soll dir Spaß machen und nicht eine weiter Verpflichtung sein, die du so gerade eben mal hinbekommst.

Mach einen Termin mit dir selbst ab

Wenn du dich mit DIR auf die Anzahl und die Tage geeinigt hast, dann schreibe es auf. Schreibe es in deinen Kalender, analog oder virtuell, je nachdem. Mach einen Termin mit dir. Das ist so wichtig, damit du dich wertschätzt und ernst nimmst. Die Termine im Kopf mit dir, können leicht wieder verschoben werden.

Wenn du z.B. ein Verabredung triffst mit einer Freundin, musst du vielleicht sagen: tut mir leid, aber da habe ich keine Zeit, ich habe da einen Termin! Du räumst dir selbst Bedeutung und Wichtigkeit ein. Das hilft schon mal sehr stark eine neue Gewohnheit zu festigen. Mach das jede Woche wieder neu. Das ist auch ganz wichtig, denn sonst hältst du es eine Woche durch und die nächste Woche bye bye Zeichnen.

 Warum hilft dir das Zeichnen zum Entspannen?

Wenn du zeichnen zu deiner Routine machst, wirst du sehen, wie sehr es dich entspannt. Zeichnen entspannt sowie so schon mal, aber als Routine noch mehr. Wenn du zeichnest, bist du nur auf eine Sache konzentriert, du machst nichts anders. Das ist ein riesengroßer Entspannungsmoment. Denn wir können uns ganz diesem einen Tun hingeben. Das Beobachten hilft dir, die Welt um dich herum zu vergessen.

 Meine Erfahrung mit meinen Studenten

Ich sehe das bei meinen Unistudenten, mit denen ich oft raus gehe zum Zeichnen. Am Beginn sind noch alle am schwätzen und dann nach einer Weile kommt der Moment der totalen Stille. Es ist eine ganz besondere Stille, weil alle so stark in ihrem Fokus sind. Es hat immer wieder etwas Bewegendes und Erfüllendes für mich, das zu beobachten. Diese Stille ist fast wie ein Moment der tiefen Meditation. Das entsteht beim Zeichnen.

In dem Moment, wo du dieses Stadium erreicht hast, entspannst du dich total im Tun. Das Interessante ist, wenn du in diesen Raum trittst, sind deine Zeichnungen gut, auch als Anfängerin. Denn du bist hoch konzentriert, total bei der Sache. Du bist in der Präsenz indem viel zitierten Hier und Jetzt.

Du kommst in dieses Stadium vielleicht nicht jedes Mal. Aber je regelmäßiger du zeichnest, desto öfter wird es dir passieren. Das macht dich dann fast süchtig. In dem Moment ist es gar keine Anstrengung mehr es wirklich regelmäßig zu machen, weil du ein Verlangen danach hast.

Wo kommt die gute Laune her?

Wenn du es zu einer lieben Gewohnheit gemacht hast, regelmäßig zu zeichnen, wirst du feststellen, das es wirklich deine Stimmung beeinflusst. Das liegt unter anderen daran, dass du ja bei all der Entspannung und dem Fokus, den du hast, gleichzeitig was produzierst. Es macht eigentlich allen Spaß etwas zu produzieren, was zu machen, wo du hinterher ein Ergebnis siehst.

Insbesondere auch, weil unser Tag oft angefüllt ist mit Tätigkeiten, die sich wiederholen und die oft kein direktes Ergebnis zeigen. Ich habe oft das Gefühl sehr im luftleeren Raum zu schwimmen und eigentlich nicht genau zu wissen, was ich alles gemacht habe.

Beim Zeichnen siehst du Ergebnisse

Wenn ich dann gezeichnet habe, bin ich ganz happy, weil ich das Ergebnis sehen kann. Ich kann es anderen zeigen oder mir an die Wand hängen. Das ist eine große Befriedigung. Genau das macht dir gute Laune. O.k. es gibt auch Zeichnungen, die nicht so gut gelingen und wo wir frustriert sind, weil wir das Gefühl haben nicht weiter zu kommen. Indem Moment ist es gut, wenn du andere Menschen hast, mit denen du das teilen kannst.

 

 

 

Wenn dir jemand hilft, etwas Abstand zu bekommen und eventuell auch einen Rat parat hat. Dann kommt die gute  Laune wie von selbst. Denn du erkennst, das es gar nicht so schlecht ist oder was du verbessern kannst und dann geht es weiter. Je regelmäßiger du zeichnest, desto weniger wichtig ist auch, wenn die einzelne Zeichnung mal nicht so toll ist.

Es macht dir dann keinen Stress mehr, denn du weißt ja, morgen kommt die nächste. Du bleibst guter Stimmung, denn du hast ja immerhin was gemacht. Vielleicht hast du ja auch was Neues entdeckt und eine neue Idee bekommen.

Was dich dabei unterstützen kann!

Unterstützung von jemandem mit Erfahrung hilft natürlich ungemein diese Routinen zu entwickeln und auch beim Dranbleiben. Deshalb habe ich meinem kostenlosen Minikurs 5 Tage zeichnen mit Spaß entwickelt. Er hilft dir 5 Tage lang zu zeichnen. JedenTag bekommst du einen Impuls und außerdem viel Ratschläge. Ab dem 14. Februar bekommst du täglich eine E-Mail mit einer Zeichenaufgabe und in unserer Facebook Gruppe bekommst du Feedback und Ermutigung.


Wenn du dann ernsthaft deine Gewohnheiten ändern willst und Lust auf mehr hast, mach mit beim Kurs „Skizzenbuch führen, kreativ und mit Spaß.“ Auch der beginnt schon bald. Dort bekommst du neben sehr viel Inspiration und Ideen zum Zeichnen auch ganz konkrete Hilfestellungen, wie du Routinen entwickelst und wie du mit Schwierigkeiten am Wegesrand umgehst, u. a. durch viel persönliche Unterstützung.

 

Ich freue mich auch auf Kommentare unter dem Blog über deine Erfahrungen sind.