Dank der Blogparade: Fakten über mich von Birgit Schulz von Marketingzauber verrate ich Dir hier meine 21 Fakten, die Du bestimmt nicht über mich weisst. Ich habe mich wieder erinnert, dass es wirklich nicht immer geradeaus ging in meinem Leben, aber das macht das Ganze ja interessant.

1) Als Kind wollte ich Frisöse oder Architektin werden

 

Ich liebte es in den Haaren meiner Mutter zu spielen. Sie hat so seidiges dünnes Haar, was ich gern anfasste. Gleichzeitig mochte ich aber auch am Kopf angefasst werden. Architektin wollte ich werden, weil ein Freund meiner Eltern Architekt war und ich fand den so schön und besonders. Nun gut ich bin Künstlerin geworden und Bildhauerin also gar nicht so weit entfernt.

2) Lego als mein absolut kreatives Medium

 

Lego war für mich das absolute grenzgeniale Spielzeug für mich. Ich hatte eine große Kiste, wo die Steine gesammelt wurden, da gab es nur die Grundsteine, Fenster und Türen. Mit meiner Freundin spielten wir über lange Zeiträume nichts anderes. Wir bauten geheime Häuser, die irgendwie kaum als Haus zu erkennen waren und diese hatte auch geheime Eingänge. Um Diebe oder „die Bösen“ abzulenken, bauten wir Pseudoeingänge, die dann eine Falle waren und „die Bösen“, wer auch immer das war, fielen darein. Es war ein sehr komplexes Spiel, was wir uns da ausgedacht hatten und ging über Wochen. Ich denke eine gute Vorbereitung für mein Bildhauerdasein.

 

3) Nacktschnecken Zoo

 

Mit meiner beste Freundin haben wir unser Nacktschnecken Zoo gebaut: Wir haben Nacktschnecken gesammelt und dann ein Gehege nach Hagen Beck gebaut, das ganze umzäunt und Viola. Meistens waren die ganzen Nacktschnecken dann am nächsten Tag verschwunden, das hielt uns nicht ab wieder neue zu sammeln.

 

4) Lakritze meine einzige wirkliche Sucht

 

Ich bin Lakritz süchtig. Wenn ich Lakritze sehe, habe ich Schwierigkeiten daran vorbei zu gehen. Da ich in Italien lebe, kann ich dieser Sucht zum Glück wenig frönen, weil es hier keine gute Lakritze gibt. Beim Gedanken an Lakritz läuft mir das Wasser im Mund zusammen usw.. Interessant, weil ich sonst keine wirklichen Süchte habe. So verstehe ich wenigsten Menschen ein bisschen besser, die Suchtprobleme haben.

 

5) Ein Studium, das mich von Anfang an nicht interessierte

 

Ich habe Volkswirtschaftslehre studiert und es hat mich von Anfang an nicht interessiert. Ich wollte damit die Welt verändern und es war nach der Ausschluss Methode gewählt, was keine gute Idee ist, wie ich mittlerweile weiß. Später fand ich heraus, dass es natürlich auch viel mit Vater und Brüdern zu tun hatte, weil ich zeigen wollte, dass ich das auch kann. Ich bin sogar zwei Wochen zu spät zum Studium Anfang gekommen. Erst am Ende des Studiums als es mehr um philosophische Fragen ging fand ich es interessant. Dafür habe ich einen ziemlich guten Abschluss mit zwei gemacht. Habe aber dann später den radikalen Schritt gemacht und bin Künstlerin geworden.

 

6) Eine nie geschriebene Doktorarbeit

 

Einer meiner ersten Jobs war in der Uni in einem Forschungsprojekt. Ich war erst ganz begeistert die VWL und BWL in einem total neuem Licht zu sehen, weil der Leiter sehr fortschrittliche und neue Ansichten vertrat. Dann war aber das ganze Projekt so verkorkst, das unsere Gruppe rausflog. Kurz vorher hatte ich mich entschlossen eine Doktorarbeit zu schreiben über die gesellschaftlichen Kosten von bestimmten Produktionen. Hatte sogar auch einen Doktorvater. Heute heißt das Nachhaltigkeit oder die Abwesenheit davon. Gut dass, das das nichts geworden ist. Damals gab es nicht eine Zahl und ich wäre zum totalen Scheitern verurteilt gewesen, zu viel Avantgarde.

 

7) Statt IT in die Steuerberatung

 

Dann habe ich gedacht ich mach was mit IT, war alles ganz neu und für mich als super neugieriger Mensch, fand es deshalb interessant. Der Arbeitsamtsmensch hat mich dann in die Steuerberatung geschickt, so bin ich letztendlich zur Kunst gekommen, weil es der fürchterlichste Job war, den ich haben konnte. Alles was ich gut konnte wollten die nicht, alles was ich nicht konnte, musste ich machen. Nach drei Jahren hatte ich das Gefühl, ich muss jetzt dringend was für mich tun.

 

8) MEIN KREATIVES COMING OUT

 

Ich bin angefangen mit Ton zu arbeiten, Bauchtanz zu machen und meine Kleider selbst zu entwickeln und zu nähen, dazwischen versuchte ich mich auf die Steuerberaterprüfung vorzubereiten. Dann kam die Entscheidung, dank einer Therapiesitzung: ich will raus und weg von der Wirtschaft und rein in die Kreativität und die Bildhauerin war geboren.

9) Erste Schritte zur Bildhauerei

 

Ich war wirklich ganz am Anfang und suchte einen Kurs in Hamburg. Ich ging zu einer alten Töpferin, weil ich mit Ton arbeiten wollte. Als ich ihr sagte, ich wollte aber nichts machen, was man gebrauchen kann, sondern eher was mal Kunst werden soll, war sie hocherfreut. Sie war eigentlich Bildhauerin die in Berlin bei Hartung, einem relativ bekannten Bildhauer aus den 50iger Jahren studiert hatte. Also gleich an der richtigen Adresse. Das hat mir gezeigt, wenn ich mich einmal auf den Weg mache, dann kommen mir die richtigen Menschen und Möglichkeiten schon entgegen. Ich habe viel von ihr gelernt.

In dieser Zeit passierte mir das öfter, so bin ich auch zu meinem ersten Atelier gekommen und auch zum Stein.

 

10) Meine Zweitkarriere als Bauchtänzerin

 

Als ich mit diesem Horrorjob am Ende war, wollte ich irgendwas für meinen Body tun und suchte etwas exotisches. Das exotischste, was ich finden konnte, war damals Bauchtanz. Meine damalige Lehrerin unterrichtete eigentlich gar nicht. Sie tanze nur und wir tanzten irgendwie nach. Später habe ich dann beides gelernt richtig zu tanzen und richtig zu unterrichten und habe damit auch Geld verdient. Der Bauchtanz hatte für mich immer eine Vorreiterrolle, weil ich damit relativ schmerzfrei alles ausprobierte, wie auftreten, unterrichten, was mir dann später in meiner Kunst zu Gute kam. Außerdem hat es mein Interesse für Improvisation und zeitgenössischen Tanz geweckt, was für mich eine große Quelle der Inspiration ist.

 

11) besondere Begegnung

 

Bevor ich nach Italien gezogen bin, war ich einmal in Rom. An einem Tag besuchten wir die Kirche St. Maria in Vincoli. Ich betrat sie nichts ahnend und dort saß er schon seit ein paar Jahrhunderten: der Moses von Michelangelo. Es traf mich wie ein Schock, ich sah die ganzen Touristen nicht mehr, meine Reisebegleiter niemanden, ich war nur im ganz direkten Kontakt mit dieser Skulptur und seinem Schöpfer. Es war ein sehr besonderes Erlebnis und bestärkte mich sehr auf meinem Weg.

 

 

12) Licht am Ende des Tunnels

 

Nachdem ich mich von meinem Mann in Deutschland getrennt hatte, wusste ich erst mal gar nicht wie weiter machen. Als gerade alles ganz dunkel aussah, bekam ich eine Postkarte von einer neuen Freundin, die ich in Italien beim Steine einkaufen kennengelernt hatte. „Hast Du nicht Lust im nächsten Sommer nach Italien zu kommen und hier Assistenz in der Kunstschule im Campo dell’Alltissimo zu machen.“ Das war wirklich das Licht am Ende des Tunnels, daraus entstand dann eine 10 jährige Zusammenarbeit mit Campo dell’Altissimo. Ich habe dort sehr viel über Marmor, Bildhauerei und das Unterrichten gelernt.

 

13) 8 verschiedene Jobs

 

Ich musste nach der Trennung von heute auf morgen wieder Geld verdienen. Ich hatte zeitweilig 6-8 verschiedene Jobs, Bauchtanz unterrichten, Freelance Kulturbehörde, Steuererklärungen für Freunde machen, inoffiziell Tagesmutter, Organisation der deutschen Bildhauerschule in Italien, erste Bildhauerkurse. Es war auf jeden Fall anstrengend, aber der Preis für meine Freihat war es mir wert.

 

 

14) meine große Passion seit meiner Kindheit

 

Als Kind wollte ich immer Reiten lernen, schließlich mit ca. 10 Jahren durfte ich es dann, sehr eingeschränkt, einmal die Woche. Immer war die Sehnsucht mit den Pferden zu sein. Dann als Studentin habe ich ziemlich viel geritten und dann hatte ich mit einem ersten selbstverdienten Geld eine Reitbeteiligung. Leider ist das Pferd nach einem Jahr gestorben und mein Leben nahm sowieso einen anderen Lauf. Jetzt hier in Italien bin ich vor 8 Jahren wieder angefangen zu reiten und es ist meine absolute Passion neben der Kunst. Es gibt mir Kraft, lehrt mich Disziplin und Konzentration gepaart mit hoher Sensibilität.

 

15) meine erste Ausstellung

 

Irgendwann habe ich mich entschlossen, ich organisiere jetzt meine erste Ausstellung in Hamburg in Altona. Sie hieß one Room, one Day, one Woman. Sie war relativ erfolgreich und es war so schön mal meine Werke in einem schönen Raum zu sehen. Ich hatte sogar was verkauft. Es sollten dann noch viele Ausstellungen folgen, in Deutschland und auch in Italien natürlich, größere bedeutendere und weniger wichtige. Wenn Du mehr von meinen künstlerischen Arbeiten sehen willst gehe auf www.marinabuening-art.com

 

16) erster Job in Italien

 

Meine erster Job hier in Italien war einer Gruppe von 10 komplett unerzogen Kindern Kunst beizubringen. Ich hatte die nicht im geringsten unter Kontrolle. Erstens war mein Italienisch noch nicht besonders gut, zweitens sprachen die Kinder Dialekt, so dass ich sie besonders schlecht verstand und alle kannten sich seit frühster Kindheit. Ein Kind schmiss sich immer auf den Boden, wenn es irgendwas nicht konnte oder wollte. Dann probierten sie ihre zirzensischen Fähigkeit an einer Treppe im Raum. Es war furchtbar. Ich habe diesen Kurs nie wiederholt, obwohl ich erstaunt war, das am Ende bei der Ausstellung doch einiges an der Wand hing, was gar nicht so schlecht war. Später an der deutschen Schule in Rom habe ich dann etwas zivilisierter mit Kindern gearbeitet. Die Kurse waren sehr populär.

 

17) Meine Katzen

Ich war eigentlich immer mehr eine Hundefrau, aber hier in Italien kamen die Katzen einfach auf mich zu. Zwischenzeitlich hatten wir fünf Katzen. Alle standen mehr oder weniger vor meiner Tür. Dann habe ich ein unsichtbares Schild aufgestellt: Wir sind voll, kein Platz mehr und es hat geklappt. Jetzt haben wir nur noch zwei und eine draußen von den Nachbarn. Aber ich kann mir ein Leben ohne Tiere nicht mehr vorstellen. Ich lerne so viel von Ihnen, Präsenz, Liebe, Vertrauen, Verspieltheit, Eigensinn.

 

18) Heimwehattacken

 

Ich lebe hier in Italien nördlich von Rom seit fast 20 Jahren. Ich habe hier einen wunderbaren Platz, liebe meinen Partner, meine Tiere, mein Atelier und mein Haus. Aber manchmal bekomme ich heftigste Heimwehattacken und sehne mich nach der norddeutschen Tiefebene, meiner Familie und meinen alten Freunden. Was hilft, ist die Wetterkarte insbesondere im Winter.

 

19) Die Suche nach einem Haus

 

Ich habe hier in Italien fast 2 Jahre nach einem Haus gesucht. Mein Partner hatte es vollständig mir überlassen. Immer wenn ich was gefunden hatte, was einigermaßen ging zeigte ich es auch ihm. Nein, das nicht, das auch nicht. An einem Punkt wollte ich daraus eine künstlerisches Projekt machen. Denn die Häuser, die ich sah, erzählten so viele Geschichten. Hier in Italien ist es absolut unüblich, die Häuser vorher aus zu räumen. Es weht einem immer so was an von auf der Flucht erschossen oder als ob jemand nach einem verborgenen Schatz gesucht hat. Manchmal sah es auch so aus, als wenn der Besitzer gleich kommt und seinen Kuchen zu Ende backt, auch wenn das Haus schon 5 Jahre leer steht. Dann war es soweit, wir wusste beide sofort das ist es, der Preis stimmte, die Größe, ein nettes Dorf ein wunderbarer Blick, eine schöne große Werkstatt, in der ich auch Kurse geben kann. Wir sind immer noch glücklich in dem Haus.

 

20) Fester Job mit 50 Jahren

 

Ich hatte eine Freundin vertreten, ihre Bildhauerklasse zu übernehmen, weil sie ein Sabbatjahr hatte in einer amerikanischen High-School. Am Ende des Jahres wollten sie mich gern behalten, weil sie noch eine Kunstlehrerin brauchten, aber sie hatten keinen Kunstraum für mich, weil wir alle zum gleichen Zeitraum unterrichteten. Ich habe dann vorgeschlagen, ich könnte auch digitale Fotografie unterrichten, weil ich fit war mit der Technik und schon immer gern fotografiert habe. Also war ich von nun an die Lehrerin für digitale Fotografie und dann auch für die Abi Klassen (IB) in Kunst und bekam sogar eine Festanstellung Part time. Das kostete mich erst mal ziemlich viel Schweiß, weil ich das praktisch neu erfinden musste wie ich das wohl unterrichte. Daraus entwickelte sich dann später die Möglichkeit an verschiedenen Amerikanischen Unis in Rom zu Arbeiten, was ich immer noch tue, Dort unterrichte ich mittlerweile Zeichnen, Druckgrafik und Bildhauerei.

 

Wenn Du das gelesen hast, ist Dir vielleicht auch klar, weshalb ich gern Menschen in ihr kreatives Potential bringen möchte, unabhängig von irgendeinem Material. Denn ich habe in meiner eigenen künstlerischen Arbeit immer ganz viel unterschiedliche Materialien benutzt und auch wirklich die verschiedensten künstlerischen Techniken unterrichtet. Nicht nur das, ich habe auch sehr unterschiedliche Menschen unterrichtet und es gab wirklich einige, die dann plötzlich Kunst studieren wollten oder aber in ihrem Leben endlich Platz gemacht für ihre Kunst. Wenn Du mehr wissen  und Anregungen haben möchtest, trag Dich doch in meinen Newsletter ein.

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