Wenn ich unter großem Zeitdruck stehe, dann hilft eigentlich fast gar nichts, außer das Zeug abzuarbeiten. Aber wenn ich mir Zeitoasen schaffen kann, dann wartet gerade zu mein Studio auf mich. Vor zwei Wochen war es mal wieder so weit. Ich war ziemlich müde und ausgelaugt und hatte mir das Wochenende wirklich freigeschaufelt. Mein Partner war auch mal wieder unterwegs. Ich bin ins Studio und habe erst mal gezeichnet: von Wurzelwerk zu merkwürdigen Zweigen, die da schon länger lagen und die ich im Sommer auf diversen Spaziergängen gefunden hatte. Dann habe ich angefangen einen Scherenschnitt als Vorbereitung für einen Druck zu machen und die Zeichnungen als Inspiration zu benutzen. Anschließend ging es mir nur gut. Ich war entspannt, relaxed und konnte mich wieder meinen anderen Aufgaben widmen.

Tipp 1:

Räume Dir Zeit ein für Deine Kreativität. Zeit in der Du im Zweifel Dein Handy beiseitelegst oder aus machst und Du wirklich nichts weiter machen musst. Es kann eine Stunde sein, es kann mehr sein oder vielleicht sogar mal einen ganzen Tag. Zeit nur für Dich !

Du kennst das bestimmt: Du hast das Gefühl, Du würdest gern mal wieder etwas Kreatives machen. Du weißt aber nicht wie loslegen und hast auch wenig Zeit oder es kommt immer wieder was dazwischen. Manchmal ist das Zeitproblem auch eine Ausrede, weil ein Neuanfang immer erst mal etwas kompliziert sein kann. Jeder Beginn birgt die Gefahr des Scheiterns und deswegen versuchen wir manchmal diesen Beginn zu vermeiden. Der erste wichtige Schritt ist, Dir eine Zeit Oase zu schaffen, unabhängig davon, ob Du eine Idee hast oder nicht. Das heißt, Du nimmst Dir eine Stunde, zwei Stunden, einen Tag wirklich frei für Deine Kunst. Kunst fängt an Spaß zu machen, wenn Du ihr Zeit einräumst. Das ist die Voraussetzung, dass Du dann auch in die Entspannung und ins Schaffen kommst. Deine Inspiration möchte geliebt und geehrt werden und dazu brauchst Du Zeit.

 

Tipp 2:

Überleg Dir einen Anfang, einfach, schnell zu realisieren und der Dein Ausgangspunkt ist für weitere Arbeit: Eine Zeichnung, ein Mindmap, eine Collage

 

 

Damit Du nicht in Stress gerätst, wie Du diese Zeit verbringen willst, kann es nützlich sein ein kleines Projekt zu planen. Das soll nicht heißen, dass Du genau weißt, was Du tun willst, aber Du entscheidest Dich für ein Material. Du hast eine vage Idee, wie Du anfangen kannst. Z.B. Du hast irgendwie Lust eine kleine Skulptur zu machen, weißt aber nicht wie loslegen. Du willst ein kleines Video drehen. Vielleicht beginnst Du mit ein paar Zeichnungen und seien sie noch so einfach. Dann kannst Du auch eine Mind Map machen um Ideen zu generieren. Manchmal kann man auch mit einer Collage anfangen, mit einem Thema, was Du Dir stellst oder einfach so ohne Thema. Eine Collage hilft, Dich einfach von den Bildern inspirieren zu lassen, so wachsen sie zusammen und vielleicht entdeckst Du Dein Thema. Das sind alles gute Anfänge, um ins Arbeiten zu kommen. Wichtig ist, dass Du Dir keine Grenzen setzt und einfach loslegst. Du wirst merken, dass ist schon sehr entspannend und die Kreativität fängt an zu fließen.

 

Tipp 3:

Wenn Dir gar nichts einfällt, entspanne Dich mit einem Spaziergang, Tanzen oder Atmen, so kommst Du aus deinem Denkkarussell und in Deine Inspiration

Wenn Du Dich bloß und blank fühlst und gar keine Idee hast, wie Du loslegen könntest und auch keine Zeit hattest überhaupt nachzudenken, dann empfehle ich Dir z. B. einen Spaziergang. Am Besten ist es allein zu gehen, nur Du. Du öffnest Deine Sinne , lauschst dem Wind, spürst den Boden unter den Füßen und lässt Dich verführen von dem, was Du wahrnimmst und siehst. Schau die Welt mit den Augen von jemandem, der noch nie diesen Spaziergang gemacht hat, der das erste Mal in seinem Leben all das sieht. Das hilft ungeheuer, um bei Dir selbst anzukommen und mit Sicherheit wird Deine Neugier von irgendetwas angeregt. Geh dieser Neugier nach. Siehe auch meine Blogartikel zur Neugier

Wenn Du nicht raus gehen kannst, lege Dir Musik auf, nach der Du Dich bewegst. Eine Musik, die Du magst und fang an dich mit der Musik einzuschwingen, bis Du ins Tanzen kommst. Tanzen hilft, Dich von Deinem Gedankenkarussell zu befreien und in Deine Inspiration zu kommen. Vielleicht kannst Du auch mal die Augen schließen und Dir kommen irgendwelche Bilder oder Farben. Nutze dieses als Beginn für eine Arbeit.

Für manche ist es auch einfach gut sich mal hinzusetzen und zu atmen, auf den Atmen zu achten. Hier eine kleine Entspannungsübung, die Dich zu Dir selber bringt.

 

Wenn Du Dich entspannst und in Deinen Köper ankommst, kommst Du auch auf neue Ideen.

 

 

 

Benutze eines Dieser Tools und Du wirst merken wie leicht Du in die Arbeit kommst. In meinem 5 Schritte Leitfaden zu Deiner Kreativität findest Du das alles auch in noch viel ausführlicher Beschreibung und wirst auch begleitet durch drei E-mails die Übungen wirklich zu machen

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